Die neue DIN Norm 45001 - Pflichten, Chancen und Risiken für produzierende Unternehmen und Anlagenbetreiber

In einer alternden Gesellschaft ist die Ausgestaltung des Arbeitsplatzes wichtiger denn je, denn die Fähigkeiten und Möglichkeiten der Mitarbeiter werden um so heterogener, je älter diese werden. Der Arbeitsplatz muss deshalb in der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung in Zukunft viel stärker auf die Erfordernisse älterer Mitarbeiter hin überprüft werden. Mit der kommenden DIN 45001 entsteht im Augenblick eine entsprechende Norm, die wir Ihnen in unserer kostenlosen Webinar-Aufzeichnung vorstellen möchten.

Die DIN 45001 schützt Ihre Mitarbeiter vor Erkrankungen

Eine Verletzung ist ein situativ heftiges und ungewöhnliches gesundheitsschädigendes Ereignis das in der Regel von kurzer Dauer ist – eine Erkrankung entsteht hingegen durch längerfristige regelmäßig oder unregelmäßig auftretende Dauerbelastungen. Insbesondere wenn Belastungsgrenzen über Jahre hinweg überschritten werden. Der Hauptunterschied von Verletzung und Erkrankung liegt also in der Art und Weise von entweder chronischem Auftreten von Belastung über einen  längeren Zeitraum hinweg oder im kurzfristigen Ereignis begründet. Hier kommt die Novellierung der DIN 45001 zum Tragen, die ab Mitte dieses Jahres in Kraft tritt. Sie sieht vor, dass jeder Produzent oder Anlagenverantwortliche zuständig für die Prävention und Dokumentation von möglichen erkrankungsverursachenden Tätigkeiten ist. Dies gilt der Minderung von Folgen von Fehlbelastungen, die irgendwann zu Erkrankungen führen können.

Wie profitieren Sie von der Beachtung der DIN 45001?

Mit der Beachtung der DIN 45001 verstärken Sie Ihren Ruf als Unternehmen, das verstärkt auf eine sichere Arbeitsumgebung und auf die langjährige Gesundheit seiner Mitarbeiter achtet. Durch die ständige Verbesserung der Arbeitssicherheit schaffen Sie eine unfallfreie Umgebung. Dadurch reduzieren Sie auch Kosten, die aufgrund von vorzeitig beendeten Tätigkeiten in der Fabrikhalle zustande kommen. Außerdem gehen Sie mit gutem Beispiel voran und wecken auch bei Ihren Partnern und Kunden das Bewusstsein sich intensiver mit Arbeitssicherheit auseinanderzusetzen.

So bestehen Sie jede zukünftige Normüberprüfung

Bei der Analyse der verfügbaren Menschmodelle zeigte sich, dass die bisherigen, statischen Menschmodelle nur bestimmte Haltungen berücksichtigen, beispielsweise Endstellungen eines Bewegungsablaufs. Ein erfahrener Ergonom kann aus diesen statischen Belastungen durchaus auf die Gesamtbelastung schließen, allerdings werden in Audits keine Schlussfolgerungen, sondern dokumentierte Nachweise gefordert. Für diese dokumentierten Nachweise ist ein dynamisches Menschmodell wie das in DELMIA verfügbare Menschmodell DELMIA Human erforderlich, das alle Bewegungsabläufe dynamisch simulieren kann und Werte für jeden Augenblick einer Bewegung liefern kann.
In der Webinar-Aufzeichnung erfahren Sie, warum gutgemeinte Abschätzungen der tatsächlichen Belastungssituation nicht mehr ausreichen und somit ein dynamisches Menschmodell wie DELMIA Human benötigt wird.

DELMIA Human Webinar

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